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Das Reisegeschäft: Eine Herausforderung mit Potenzial

Das Reisegeschäft: Eine Herausforderung mit Potenzial

Das Reisegeschäft ist oft herausfordernder, als es auf den ersten Blick scheint. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie gut man zukünftige Entwicklungen vorhersagen kann – und das ist im Tourismus besonders schwierig. Vor allem die Corona-Pandemie hat die Branche erschüttert und viele dazu veranlasst, die Zukunft des Reisens und der Reisebüros in Frage zu stellen.

Heute, im Jahr 2024, haben wir die Pandemie und viele weitere globale Krisen überstanden. Ein Blick auf den aktuellen Stand zeigt: Reisebüros sind immer noch da und haben sich erfolgreich angepasst, ebenso wie Online-Reisebüros (OTAs), obwohl ihr Geschäftsmodell manchmal mehr auf Finanzstrategien als auf Reisen zu beruhen scheint.

Klassische Urlaubsformen wie Pauschalreisen und Kreuzfahrten sind wieder stark gefragt, letztere oft sogar mit höheren Preisen und damit besseren Margen für die Anbieter. Besonders die Türkei hat sich als beliebtes Reiseziel der Deutschen behauptet, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen.

Es zeigt sich, dass die Welt sich zwar schnell dreht, aber nicht so schnell, wie es manchmal scheint. Die Menschen schätzen nach wie vor das Vertraute, was sich auch im deutschen Reisemarkt widerspiegelt. Dennoch gibt es erfreulicherweise auch neue Trends, die sich durchsetzen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die richtigen Trends zu erkennen und mit echtem Engagement auf die Bedürfnisse der Reisenden einzugehen.

Als Touristikerin habe ich den deutschsprachigen Reisemarkt über die Jahre hinweg genau beobachtet, und das Jahr 2024 zeigt besonders spannende Entwicklungen. Die veränderten Bedürfnisse und Prioritäten der Reisenden spiegeln sich in neuen Favoriten wider, während altbekannte Reiseziele weiterhin hoch im Kurs stehen. Im Fokus stehen dieses Jahr Budgetfreundlichkeit, Planbarkeit und der Wunsch nach authentischen und unvergesslichen Erlebnissen.

Eine Überraschung in diesem Jahr ist die Türkei, die laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) erstmals den Spitzenplatz unter den Nahflugzielen der Deutschen erobert hat und damit Spanien, den langjährigen Favoriten, auf den zweiten Platz verdrängt. Aber wie hat es die Türkei an die Spitze geschafft, trotz steigender Preise? Der Erfolg liegt in der perfekten Kombination aus Preis-Leistungs-Verhältnis und Planbarkeit.

Trotz der neuen Beliebtheit der Türkei bleiben Italien und Spanien unangefochtene Favoriten. Ob die Diskussionen über Overtourism und die damit verbundenen Proteste möglicherweise ein Treiber für diese Veränderungen sind, bleibt unklar; aktuell gibt es hierzu keine verlässlichen Hinweise.

Ein weiteres Highlight im deutschsprachigen Reisemarkt ist die wachsende Beliebtheit Skandinaviens. Länder wie Norwegen, Schweden und Island ziehen zunehmend mehr Reisende an. Besonders Reisen im Wohnmobil, Wandertouren und die Jagd nach den Nordlichtern erfreuen sich steigender Beliebtheit. Dabei spielt Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Während der ökologische Aspekt bei der Nachhaltigkeit sehr relevant ist, darf die Ökonomie, also der Geldbeutel der Reisenden, nicht zu stark belastet werden.

Während das Fernweh ungebrochen bleibt, zieht es viele deutsche Reisende auch in heimische Gefilde. Deutschland bleibt unangefochten die Nr. 1. Strandurlaub an Nord- und Ostsee, Wanderurlaube in den Alpen, Wellnesswochenenden oder Städtetrips – auch hier ist die Planbarkeit des Budgets entscheidend.

Für diejenigen, die das Fernweh packt, stehen die Malediven, Sansibar, Kanada und Japan hoch im Kurs. Diese Länder bieten nicht nur exotische und abenteuerliche Erlebnisse, sondern auch Sicherheit und Stabilität. Der aktuelle Trend zeigt eine wachsende Nachfrage nach Luxusreisen, die unvergessliche Erlebnisse bieten und das Bedürfnis nach außergewöhnlichen und sicheren Reiseabenteuern befriedigen.

Das Reisejahr 2024 steht also im Zeichen des bewussten Reisens. Deshalb ist es mehr denn je wichtig, Strömungen und Resonanzmuster zu erkennen und mit viel Empathie die dazu passenden Angebote zu entwickeln. Denn echte Gastfreundschaft kommt von Herzen – und das merken die Gäste, unabhängig von ihrer Klientel.